Der Schulalltag fordert Kindern zahlreiche Anpassungsleistungen im sozial-emotionalen Bereich ab (Ruhephasen, Konzentration, Lernfortschritte, Stillaufgaben), sodass der Sportunterricht mit seinen freieren Spiel- und Bewegungsphasen große Bedeutung hat. Unabhängig von den individuellen sportlichen Leistungen, die an unseren Schulen bewertet werden (Bundesjugendspiele, Zeitentabellen, turnerische Elemente), sind auch eher „unsportliche“ Menschen ausgeglichener, konzentrierter und zufriedener, wenn sie im sportlich-spielerischen Bereich gefordert werden und die neurokognitiven Prozesse bereits im Schulalltag gefördert werden.
In der vorliegenden Stunde ist das Grundgerüst der Ablauf von turnierorientierten Spielphasen auf Kleinfeldern. Grundlage ist die „Trainingsphilosophie Deutschland“ des DFB. Das wettkampforientierte Spiel in Kleingruppen ermöglicht viele Ballkontakte, hohe Spielfreude und dadurch Reflexionspotential in Bezug auf persönliche Einflüsse („Mindset und Leistung“).
Als einbettender Rahmen bilden die kurzen Reflexionsgespräche das Gerüst, an dem den Lernenden die Bezüge zu Konzentration und Verhalten des eigenen Teams bewusstwerden soll.
Unterrichtseinheit:
Teamsportarten mit Ball – Teamfähigkeit und Konzentration